November 24th, 2008 | Posted in Glossar
Im Online Marketing hat sich der Begriff Publisher (dt. Verleger/Herausgeber) für die Werbeträger etabliert – genau genommen sogar schon eingedeutscht.
Die Arbeit des Publishers ist ein zweischneidiges Schwert – einerseits geht es darum die Seite so gut als möglich auf User auszulegen und vor allem mit interessanten Content zu füllen um interessant für die User zu bleiben. Andererseits gilt es aber auch die Seite für Advertiser interessant zu halten.
Es gilt für seine User sowie Advertiser den goldenen Mittelweg zu finden, was definitiv leichter gesagt als getan ist. Das Userverhalten und vor allem die Akzeptanz von Werbung unterscheidet sich nicht nur zwischen den einzelnen Nischen sondern von Seite zu Seite…
November 23rd, 2008 | Posted in Glossar
Die Click Through Rate (dt. Klickrate) beschreibt das Verhältnis von Impression zu Klick in Prozent. Es gibt verschiedene Gründe die Click Through Rate zu rate zu ziehen.
Die Berechnung der Click Through Rate erfolgt folgendermaßen:
CTR = ( Klicks / Impressions ) x 100
Für den Advertiser ist die CTR aus zwei Gründen interessant. Einerseits lassen sich so Anzeigen und Werbemittel optimieren und austesten. Bezahlt man zB nach Impressions wird man (ausgenommen reine Branding-Kampagnen) versuchen eine Anzeige bzw. ein Werbemittel zu verwenden welches die höchstmögliche Klickrate aufweist.
Andererseits verrät die CTR dem Advertiser einiges über die Werbeträger – zB sollte der Advertiser bei einer überdurchschnittlichen, ev. sogar schon unrealitisch hohen Klickrate aufpassen, ob er nicht gerade ein Opfer von Klickbetrug (clickfraud) wird.
Aber auch für den Publisher ist die CTR eine wichtige Kennzahl für eine Vielzahl von Optimierungsmaßnahmen. Schaltet ein Publisher Werbekampagnen auf CPC – Basis ist er natürlich bestrebt die Kampagnen mit hoher Click Through Rate zu forcieren.
Auch die Seite selbst lässt sich anhand er Klickrate optimieren – verschiedene Designs, verschiedene Anzeigepositionen, etc. oft haben scheinbar unbedeutende Änderungen an der Seite eine (enorme) Auswirkung auf die Klickrate.
November 19th, 2008 | Posted in Glossar
Es gibt verschiedenste Definitionen wofür ROI genau steht und wie selbiger berechnet wird. Im Grunde geht es aber immer darum festzustellen bzw. auszudrücken wieviel Profit, Reaktion, etc. eine Investition gebracht hat.
Auch, wenn das ganze jetzt ein wenig unspektakulär klingt ist der ROI doch jene Kennzahl um die sich alles dreht. Jegliche Optimierung, im Grunde jeder Handgriff den wir machen um ein Einkommen zu generieren, bzw. das Einkommen zu erhöhen dient, wenn diese Maßnahmen auch Erfolg zeigen, der Erhöhung des ROI.
Anders herum betrachtet verringert natürlich jede Tätigkeit, welche nur den Aufwand und nicht den Ertag steigert, den ROI…
Ich persönlich würde den ROI folgendermaßen berechnen:
ROI = ( Gewinn – Kosten ) / Kosten
Wobei der Gewinn die Einnahmen aus den diversen Partnerprogrammen oder ähnlichem darstellt, wohingegen die Kosten für sämtliche Kosten zB Serverkosten, SEM bzw. Werbekosten und natürlich nicht zu vergessen: die eigene Arbeitszeit
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Die Formulierung “…ich würde den…” war bewusst so gewählt, da meine Projekte derzeit mehr von der Freude an der Sache als von den Profiten leben…
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November 12th, 2008 | Posted in Glossar
Der eCPM (=Durchschnitts TKP) ist eine Meßgröße um verschiedene Kampagnen, Pricings, etc. auf einer vergleichbaren Basis darzustellen. So lässt sich evalueren mit welcher Kampagne / welchem Werbemittel / etc. der höchste Profit erwirtschaftet wurde.
eCPM = Einnahmen / ( Impressions / 1000)
Angenommen man hat als Publisher zwei Kampagnen laufen – eine mit CPA Pricing – eine mit CPC Pricing. Im selben Zeitraum hat die CPA Kampagne bei 11.500 Impressions Einnahmen von € 10,- und die CPC Kampagne bei 21.000 Impressions mit 30 Klicks € 15,- Einnahmen erzielt.
- 10 / ( 11500 / 1000 ) = 0,869…
- 15 / ( 21000 / 1000 ) = 0,714…
Somit lässt sich eindeutig feststellen, dass die CPA Kampagne mehr (pro Impression) eingebracht hat. Die CPC Kampagne hat zwar einen höheren Umsatz erreicht, jedoch einen schlechteren ROI – da wir bei der selben Anzahl an Impressions bei der CPA Kampgange mehr verdient hätten.
Wie bei allen theretischen Überlegungen gilt es natürlich auch hier weiter zu beobachten ob selbige sich auch in harten Fakten wiederspiegeln
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November 11th, 2008 | Posted in Glossar
Cost Per Action (=PPA – Pay Per Action) ist der Oberbegriff für die Abrechnungsmodelle CPL – Cost Per Lead und CPO – Cost Per Order.
Beide Abrechnungsmodelle setzten eine Aktion voraus – hier werden nur erfolgreich abgeschlossene Aktionen vergütet. In der Regel werden die Kampagnen je nach Art der Aktion in Cost Per Lead (zB Newsletter- oder Gewinnspielanmeldung) oder in Cost Per Order (zB Bestellung von Artikeln in einem Online Shop) unterteilt.
Diese Trennung macht sinn um die Art der Aktion schneller erkennen zu können – genaueres zu den beiden Varianten gibt es unter:
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November 10th, 2008 | Posted in Glossar, Marketing, SEO/SEM/SMO
Leider bin ich arbeitsbedingt in letzter Zeit nicht so viel zum bloggen gekommen. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich mein Ziel aus den Augen verlohren habe…
Zwei Dinge bewegen meine “Nebenbeschäftigung” derzeit:
- Habe ich aufgrund des regen Traffics auf allen Glossar Posts die Struktur des Glossars überdacht und es zu einer Statischen Seite mit ein wenig genaueren Beschreibungen verwandelt. Bisher sind die Pricings (CPC, CPM, CPL, CPO) online – aber dabei wird es natürlich nicht bleiben…
- Wurde soeben mein Google AdWords account aktiviert – naja noch nicht ganz – genau genommen wird er erst aktiv sobald meine Überweisung bei Google angekommen ist. Bis dahin habe ich Zeit mir zu überlegen mit welchem Partnerprogramm ich meine ersten Affiliate – Gehversuche starte…
Meine derzeitige Hausaufgabe an mich selbst ist der Empfehlung vom Mediadonis folge zu leisten und mir eine US-IP-Adresse zu besorgen und die US-Landingpages mal genauer unter die Lupe zu nehmen
.
November 10th, 2008 | Posted in Glossar
Cost Per Mile (= TKP – Tausend Kontakt Preis) ist ein Abrechnungsmodell am Werbesektor. Der CPM/TKP gibt den Betrag an welcher erforderlich ist um 1.000 Kontakte einer Zielgruppe zu erreichen. Wobei im Online-Bereich eine Ad-Impression als Kontakt angesehen wird.
Buchungen auf CPM/TKP Basis findet man hauptsächlich im Premium Bereich – also hier will natürlich der Advertiser genau wissen auf welcher Seite in welchem Channel die Werbung geschalten wird. 1.000 Impressions auf der Webseite einer Tageszeitung haben selbstverständich einen höhreren Wert als 1.000 Impressions auf zB Facebook.
Die Formel zur Berechnung des Einkommens gibt auch hier keine großen Rätsel auf:
( Impressions / 1.000 ) x CPM = Einkommen
In der Regel wird bei einer Online-Werbebuchung auf CPM/TKP Basis ein sogenanntes Frequency Capping eingesetzt um zu vermeiden, dass ein und derselbe User das Werbemittel öfter sieht als geplant.
CPM/TKP Buchungen sind die Lieblingsvariante der meißten Publisher – hier gibt es am meisten zu verdienen und am wenigsten Aufwand. Jetzt muss man nur noch die Seite so populär machen, dass die Advertiser genau auf deiner Seite buchen wollen
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In großen Netzwerken wird eher selten nach CPM/TKP abgerechnet – am ehesten findet man diese Abrechnungsform noch in Kombination mit CPC oder CPA (zB wird ein kleiner Betrag pro Impression + ein Bonus für jeden Klick).
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November 10th, 2008 | Posted in Glossar
Cost Per Lead (= PPL – Pay Per Lead) ist einer Abrechnungsform im Online-Marketing. Hier verdient der Publisher nicht durch den reinen Klick (wie bei CPC) sondern der Besucher muss auf der Webseite des Advertisers noch eine (vorher definierte) Aktion ausführen (zB bei einem Gewinnspiel mitmachen, einen Newsletter abbonieren, etc).
Da es sich (in aller Regel) beim CPL/PPL um festgesetzte Beträge für bestimmte Aktionen handelt ist die Formel zur Berechnung des Einkommens im Prinzip gleich wie beim CPC/PPC:
Leads x CPL = Einkommen
Der wesentlichste unterschied zu CPO (Cost Per Order) ist die schnellere Abwicklung. Im Gegensatz zu einem generieretem Verkauf gibt es bei einem Lead keine Rückgabefrist oder ähnliches – somit kann ein Lead wesentlich schneller überprüft und bei gültigkeit der verdiente Betrag freigeschalten werden.
CPL/PPL lässt sich natürlich auch mit anderen Abrechungsmodellen kombinieren – am üblichsten dabei ist die Kombination mit CPC/PPC. Ein bestimmter Betrag wird für den Klick gutgeschrieben und für jeden Lead gibt es dann noch einen Bonus oben drauf.
November 10th, 2008 | Posted in Glossar
Cost per click (= PPC – Pay Per Click) ist ein Abrechnungsmodell für Online-Werbung. Verrechnet wird hier rein auf Basis der gelieferten Klicks.
Der CPC – Preis gibt dabei den Betrag an, welchen der Publisher für jeden erzielten Klick erhält. Daher gestaltet sich die Formel zur Berechnung des Einkommens denkbar einfach:
Klicks x CPC = Einkommen
Auch, wenn die Anzahl der Impressions für die Abrechnung irrelevant ist wird sie in der Regel aus zwei Gründen dennoch erhoben.
Einerseits zur statistischen Auswertung um zB die qulität der Anzeigenposition (auf welchen Seiten/Channels funktioniert die Kampagne am besten?) oder die Werbemittel selbst (welches Werbemittel kommt besser an?) optimieren zu können. Der Publisher wird natürlich alles daran setzen das Verhältnis zwischen Impressions und Klicks (=click through rate / CTR) so hoch wie möglich zu halten und so den Verdienst zu maximieren.
Andererseits dient das Verhältnis zwischen Impressions und Klicks (CTR) neben einigen anderen Faktoren als wichtiges Meßinstrument um Klickbetrügern auf die Schliche zu kommen. In Werbenetzwerken wie zB Google AdWords versuchen Betrüger immer wieder sich durch unecht erzeugte Klicks Geld zu verdienen – auf diese Zeitgenossen werden die Betreiber der Netzwerke nicht selten durch unnatürlich hohe Klick-Raten (CTR’s) aufmerksam.
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November 10th, 2008 | Posted in Glossar
CPC, PPL, TKP, etc. es gibt unmengen an Abkürzungen und fachspezifische Begriffe im Online Marketing. Egal ob wir jetzt von klassischen Online Marketing, SEO oder Affiliate Marketing sprechen jeder Bereich verfügt über seine eigene Terminologie.
Speziell verwirrend wird es, wenn verschiedene Synonyme aufeinander treffen… Da ich weiß, wie man sich als Noob in der Branche tut möchte ich hier ein wenig “Licht ins Dunkel” bringen und nach und nach alle relevanten Begriffe erklären.