Erklärung Pricings – cpc/cpa/cpm…

September 5th, 2008 | Posted in Glossar

Eines meiner ersten Probleme in der Online-Marketing-Welt waren die vielen Abkürzungen. Wobei für mich vor allem die doppelten Namen für ein und die Selbe Sache ein wenig verwirrend waren. Daher möchte ich für alle, die sich neu mit dem Thema beschäftigen nach und nach die wichtigsten Begriffe erklären. Diesmal sind die verschiedenen Abrechnungsarten dran:

CPC = cost per click

Diese Form des Pricings kennen wohl die Meisten. Egal ob es sich um eine normale Grafik, ein Flashmovie oder auch nur um einen Textlink handelt – hier wird auf Klickbasis abgerechnet.

Der Publisher erhält für jeden User, der auf das Werbemittel klickt einen bestimmten Betrag. Je nach System ist dieser Betrag festgelegt oder auch Variabel.

CPA = cost per action

Hier wird eine Aktion des Users vergütet. Klickt ein User auf das Werbemittel wird gespeichert von welchem Publisher der User kam. Erst, wenn der User eine festgelegte Aktion durchführt wird erhält der Publisher seine Provision. Je nach Art der Aktion wird das CPA meist in folgende zwei Gruppen unterteilt:

CPL = cost per lead (aka: PPL = pay per lead)

Pay per lead sind meist Aktionen, welche dem User (noch) nichts kosten. Das kann zum Beispiel die Teilnahme an einer Umfrage sein, eine Anmeldung zu einem Newsletter, etc.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand – durch die festen Provisionssätze ist es nicht nur besser kalkulierbar sondern kann auch schnell abgerechnet werden. Weiters gibt es hier kaum Stornos, dafür ist das Verdienstpotential aufgrund der geringeren Provisionen im Vergleich zu PPS schneller erschöpft.

CPS/CPO = cost per sale/order (aka: PPS = pay per sale)

Beim pay per sale handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt um eine Provision, welche nach einem vermittelten Verkauf ausbezahlt wird. Die höhe der Provision wird in der Regel nach einem bestimmten Prozentsatz vom Umsatz berechnet. Oft kommen auch gestaffelte Berechnungsmodelle zum Einsatz, wo der Prozensatz mit der Anzahl der vermittelten Verkäufe steigt.

Die Auszahlng bei einem pay/cost per sale Programm dauern meist länger. Hier wird abgewartet die Umtauschfrist abgewartet – schickt der Kunde die Ware wieder zurück geht der Afilli natürlich leer aus.

Punkto Verdienstmöglichkeit ist das PPS system sicherlich das interessanteste, jedoch muss man hier eine längere Wartezeit sowie ein höheres Risiko in kauf nehmen.

CPM = cost per mile (aka: TKP = Tausend Kontakt Preis)

Beim CPM bzw. TKP Pricing wird die Anzahl der Impressions zur Abrechnung herangezogen. Hier ist es, abgesehen von Hybrid – Modellen, egal wie oft auf das Werbemittel geklickt wurde oder was der User danach tut oder auch nicht.

Der angegebene CPM/TKP Preis gibt den Auszahlungspreis pro 1.000 Kontakte aus. Läuft eine Kampagne zB mit einem TKP von € 5,20 und du erzielst 12.000 Impressions bekommst du € 62,40 gutgeschrieben.

Hybrid Pricings

Hybrid Modelle sind nichts anderes als die Kombination verschiedener Abrechnungsvarianten. Eine beliebte Variante davon ist zB CPC mit CPA zu kombinieren – hier bekommt man einen bestimmten Betrag für jeden klick + eine weitere Vergütung, wenn der User eine definierte Aktion durchführt.

Etwas seltener ist zB die CPM – CPC Kombination, wo nach Impressions abgerechnet wird und es für jeden Klick noch quasi einen Bonus gibt. Es lassen sich im Prinzip alle Pricing – Varianten problemlos miteinander kombinieren – inwiefern die jeweilige Kombination Sinn macht kommt natürlich immer auf die Nische und die höhe der Provision an.

Leave a Comment